Schwimmen mit Baby und Kleinkind – Vorteile & Tipps

Auf diese Dinge solltet Ihr bei einem Schwimmbadbesuch mit Baby achten!

Gerade wenn es draußen langsam dunkler wird, möchte man die Kleinen trotzdem zur Bewegung motivieren. Planschen im Wasser ist ideal, um eine verspielte Auszeit aus dem Alltag zu nehmen. Delphine vom Instagram-Account @reiselust_statt_windelfrust hat für uns zusammengefasst, warum Schwimmen für Babys und Kinder so wichtig und, was dabei zu beachten ist. Babys und Kinder genießen die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern beim nassen Spiel und das ist noch lange nicht der einzige Vorteil des gemeinsamen Schwimmens:

  • Im Wasser können sich Babys viel effektiver bewegen, als am Land, weil die (noch) schwach entwickelten Muskeln und Gelenke nicht gegen die Schwerkraft ankämpfen müssen. Der Auftrieb des kleinen Körpers verringert sich im kühlen Nass und das Baby wird beinahe schwerelos. Die Erkundung des eigenen Körpers fällt da gleich leichter!
  • Weiter werden die motorischen Fähigkeiten geschult, der Gleichgewichtssinn trainiert und die Durchblutung angeregt.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass Atmung und Immunsystem sanft gestärkt werden, sodass Babys, die regelmäßig ins Wasser gehen, seltener krank werden.
  • Nach der Anstrengung im Wasser, fallen die Kleinen meist in einen sehr erholsamen, tiefen Schlaf, sodass sich im Idealfall auch die Eltern von der gemeinsamen “Trainingseinheit” erholen können 🙃.

Man sieht anhand dieser Aufzählung ganz deutlich, dass das Schwimmen mit Babys und mit Kleinkindern sehr viele Vorteile mit sich bringt. Wichtig ist mir dabei aber auch, auf die Gefahren hinzuweisen bzw. ein paar Tipps zu geben, die zur Sicherheit der Kinder beachtet werden müssen:

  • Die Temperatur des Wassers sollte rund 30 Grad betragen. Zu kühles Wasser lässt den Körper des Kindes schnell abkühlen. Außerdem sollte man in den ersten sechs Lebensmonaten des Babys auf chlorhaltige Becken verzichten oder die Zeit im chlorhaltigen Schwimmbecken möglichst kurz halten.
  • Babys bzw. Kleinkinder keine Sekunde aus den Augen lassen. Dieser Punkt sollte zwar selbstverständlich sein, ich sage es trotzdem immer dazu, denn: Schon fünf Zentimeter Wasser in einer Wanne, einem Planschbecken oder sogar in einer Pfütze reichen für ein Kleinkind aus, um darin zu ertrinken (bzw. zu ersticken). Der Grund: Kleinkinder haben einen überproportional großen Kopf, verlieren leicht das Gleichgewicht und fallen oft kopfüber in’s Wasser. Der Sturz löst bei den Kindern einen Schock aus und führt dazu, dass sich das Kind reflexartig nicht mehr bewegt und aufhört zu atmen. Wichtige Info: Auch Schwimmhilfen können die Kinder nicht vor dem Ertrinken schützen!
  • Ab ca. sechs Monaten einen Baybschwimmkurs besuchen: In solchen Kursen werden Eure kleinen Schützlinge durch verschiedene Spiele an die Bewegung im Wasser gewöhnt. Gleichzeitig lernt Ihr als Elternteil den richtigen Umgang mit dem Baby bzw. Kind im Wasser. Natürlich ist jedes Kind anders, aber aus eigener Erfahrung können wir berichten: Meine Tochter Ruby liebt das Babyschwimmen und hat durch das sanfte Heranführen an das Tauchen gelernt, was sie tun muss, wenn ihr Kopf einmal kurz unter Wasser gerät. Zu Schockreaktionen kommt es daher weder im Schwimmbecken, noch beim Planschen oder in der Badewanne

Delphine schreibt über ihre Reisen und Urlaube mit Mann Michael und ihrer 15 Monate alten Tochter Ruby. Ihre Beiträge findet Ihr auf dem Instagram-Account der Familie @reiselust_statt_windelfrust sowie auf dem YouTube-Kanal „Reiselust statt Windelfrust“ und der gleichnamigen Facebook-Seite. Dabei gibt sie persönliche Einblicke, wie auch Tipps und Tricks, ganz nach dem Motto: Reiselust statt Wanderfrust.

 

Titelbild: ©️Unsplash | Jessica To’oto’o

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